Auch Vorbilder kochen nur mit Wasser

Kaum zu glauben, aber selbst erfahrene Industriekonzerne scheinen noch relevante Industrialisierungspotentiale heben zu können. Das folgende Zitat aus der „Börsen-Zeitung“ vom 31.10. zur Situation bei Siemens ist aufschlussreich:

„Zusätzlich zur bekannten Nachfrageschwäche bei großen Gasturbinen deuten sich Performance-Probleme in der Division Windenergie an. Sparten-Chefin Lisa Davis hat dies Anfang Oktober in einem wenig beachteten Interview-Statement angedeutet, als sie die Umstellung von manufakturartiger Fertigung zur industriellen Aufstellung der Lieferkette beschrieb. ‚In diesem Wandel bestehen gewisse Risiken, es ist etwas Stress im System‘, sagte sie der Börsen-Zeitung (vgl. BZ vom 4. Oktober): ‚Wir müssen dies gut organisieren, sonst können Lieferverzögerungen und Budgetüberschreitungen entstehen.'“

Klingt ein bisschen wie Verlag.

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