Gesetzesentwurf verspricht neue Anreize für Investoren

Am 14. September 2016 soll das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf verabschieden, der deutsche Start-Ups und Investoren aufhorchen lässt. Die „Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung“ sieht vor, dass bisher nicht genutzte Verlustvorträge eines Unternehmens auch bei Neueintritt oder Wechsel von Anteilseignern erhalten bleiben. Investoren könnten Verluste aus Risikoengagements damit steuerlich geltend machen.  Bisher gehen Verlustvorträge bei einem Erwerb zwischen 25 % und 50 % anteilig und bei einem Erwerb von über 50 % vollständig unter.

Von der neuen Regelung können nicht nur technologiebasierte Start-Ups profitieren. Auch angeschlagene Unternehmen, bei denen eine Finanzspritze den Erhalt von Arbeitsplätzen ermöglicht, könnten künftig leichter Kapital finden. Die Gesetzesänderung soll rückwirkend zum 1. Januar 2016 gelten. Das Klima für Investoren verspricht durch diese Initiative des Bundesfinanzministeriums freundlicher zu werden.

Quelle:
Informationspapier der Kanzlei PSP

 

VG Wort-Urteil: Nur 35 % aller befragten Verlage schließen Budget-Kürzungen aus

Über die Auswirkungen des BGH-Urteils zur Ausschüttungspraxis der VG Wort wurde bisher nur spekuliert. Nun bringt eine von Narses im Auftrag von Langendorfs Dienst durchgeführte Befragung erste Erkenntnisse über das Ausmaß der Rückforderungen und die Konsequenzen für Verlagsaktivitäten. Weiterlesen

Interview zur Auswirkung des VG Wort-Urteils auf Mediendienstleister

Bereits Ende 2015 wiesen wir auf die Risiken des laufenden Prozesses zu den VG-Wort-Ausschüttungen hin. Nun hat der buchreport Aljoscha Walser zu den Folgen des BGH-Urteils für Mediendienstleister interviewt: buchreport.express_18_2016_Interview_Walser_VG Wort (PDF, Quelle: buchreport)

Narses-Umfrage zu technologischen Trends im buchreport

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse unserer ersten Dienstleister-Befragung 2016 erschien im buchreport spezial Management und Produktion (05/2016). Das Thema: Aktuelle technologische Trends aus der Sicht digitaler Mediendienstleister. Auch einige Erkenntnisse aus den vorigen Umfragen werden vorgestellt. Der Artikel zum Nachlesen (PDF): buchreport.spezial_05_ManagementProduktion_2016_Walser

buchreport / pubiz: Vorstellung der vierten Narses-Umfrage

Die vierte Narses-Umfrage unter digitalen Mediendienstleistern zum Rückblick auf 2015 und Ausblick für 2016 kommt auch in der Branchenpresse gut an: Im buchreport.express (1/2016) werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Befragung vorgestellt.

Online ist der Bericht bei pubiz.de zu finden.

Verbindung von Big Data und Inkjet-Innovation: Bosch-Druck erfindet Print neu

Im November 2015 gewann das Unternehmen Bosch-Druck den Konica Minolta Award als Digitaldrucker des Jahres. CEO Dr. Rüdiger Schmidt zu der Frage, was seine Printprodukte innovativ macht und wie die Nutzung von Big Data dem Druckgewerbe zu neuem Glanz verhelfen kann: Weiterlesen

Digitale Mediendienstleister: 2015 war gut, 2016 wird besser

Um den Zustand der Buch- und Medienbranche zu beurteilen, lohnt sich ein Blick auf ihre Dienstleister. Daher hat die Narses Beratungsgesellschaft ihrem Panel aus führenden digitalen Mediendienstleistern zum Jahresende drei Fragen gestellt:

  1. Wie sind die Geschäfte 2015 für Ihr Unternehmen gelaufen?
  2. Welche Entwicklung Ihrer Geschäfte erwarten Sie für 2016?
  3. Was wird im kommenden Jahr für Ihr Geschäft besonders wichtig sein?

Die Antworten sind optimistisch, werfen aber auch Fragen auf.

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Bauernopfer bei Cornelsen?

Eine Meldung mit Einordnung von Aljoscha Walser:

Gerade wurde der Name des neuen Chefs bei Cornelsen veröffentlicht, da passiert das:

Alexander Möller, CTO Cornelsen Schulverlage ist laut Autoreply „…unter dieser Mailadresse leider nicht mehr erreichbar.“ Zufall oder Flucht?

Angesichts der andauernden Probleme mit der Konzern-IT ist niemand verwundert. Es riecht aber nach einem Bauernopfer. Unabhängig davon, welches die konkreten Gründe für das Ausscheiden sind: Wirklich verantwortlich für die IT-Misere ist ein SAP-nahes Mitglied der Geschäftsleitung, und das ist immer noch an Bord. Hier könnte jemand aus sehr naheliegenden Gründen ein großes Interesse daran haben, mit dem Finger auf den ausgeschiedenen CTO zu zeigen und sich selbst aus der Schusslinie zu bringen.