Wenn die Rückforderung der VG Wort zum Problem wird – was ist zu tun?

Ende Juni 2017 werden bei den Verlagen die Rückforderungen der VG Wort, VG Bildkunst und GEMA eingehen. In Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei BBL bietet Narses Soforthilfe an: Wir unterstützen Verlage dabei, eine Überschuldung zu vermeiden und Weiterlesen

Vielfalt in Management und Aufsichtsgremien ist ökonomisch sinnvoll – auch in der Buchbranche

Ausgeglichene Geschlechterverhältnisse im Senior Management und in Gremien steigern den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine branchenübergreifende Studie des Credit Suisse Research Institute. Nun hat Narses untersucht, ob dies auch für Verlage gilt.

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L-Pub GmbH schließt erfolgreich neue Finanzierungsrunde ab

Das 2015 gegründete Startup L-Pub aus Offenbach am Main hat mit der Hessen Kapital I GmbH und weiteren privaten Investoren starke Partner für sein Wachstum gewonnen. Ziel der aktuellen Kapitalerhöhung ist u.a. die Weiterentwicklung der Software-Produkte von L-Pub im Bereich Learning Technologies und Services.

Hessen Kapital I unterstützt mittelständische Unternehmen bei ihren Innovations- und Wachstumsprojekten. Der Fonds der Hessen Kapital I GmbH wird aus Mitteln des Landes Hessen und aus einem Strukturfonds der Europäischen Union finanziert.

Als Business Angel und Seed-Investor bereits seit Ende 2015 an Bord ist Aljoscha Walser, Geschäftsführer der Narses Beteiligungsgesellschaft. Der Kontakt zu Narses entstand über den Start-Up Club des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V.

Fliegende Bücher

Über L-Pub

L-Pub steht für „Learning Publications“. Die Kernkompetenz des technologie-basierten Unternehmens: Durch maßgeschneidertes Natural Language Processing werden digitale Inhalte (z.B. ePUB-Dateien oder Websites) mit Datenbanken verbunden. Dies ermöglicht es Verlagen und anderen Anbietern, für ihre Inhalte personalisierte, kontextbasierte Zusatzfunktionen anzubieten und messbar erfolgreiche Lernerlebnisse zu erschaffen. Dazu gehören z.B. passgenaue Übersetzungen, Erklär-Texte, Popup-Grafiken sowie automatisierte Übungen. Das Ergebnis ist ein aufgewertetes E-Book – ein sogenanntes L-Book. Dank eines standardisierten Prozesses kann die L-Book Produktion weitgehend automatisiert erfolgen. Somit können Inhaltsanbieter ihre bestehenden Kunden mit zeitgemäßen Zusatzfunktionalitäten stärker an sich binden und sogar ganz neue Zielgruppen erreichen.

Erste Produkte von L-Pub können hier eingesehen werden:

www.vobot.me

www.storyplanet.de

Finanzieren Banken lieber Geschäfte des 20. Jahrhunderts?

Es besteht kein Zweifel. Deutschlands ökonomische Zukunft hängt weniger von Stahl, Kohle, Steinen, Mörtel oder Maschinen ab als von Software. Software alleine ermöglich die Transformation unserer Wirtschaft ins 21. Jahrhundert. Ohne industrielle Softwareentwicklung hat Deutschland als Sozialstaat keine Zukunft. Wenn man jedoch die aktuelle Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) liest, erkennt man schnell, dass Deutschland ein Problem hat: Wie finanzieren Firmen die notwendige Digitalisierungsanpassung und damit indirekt die Softwareindustrie? Weiterlesen

Gesetzesentwurf verspricht neue Anreize für Investoren

Am 14. September 2016 soll das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf verabschieden, der deutsche Start-Ups und Investoren aufhorchen lässt. Die „Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung“ sieht vor, dass bisher nicht genutzte Verlustvorträge eines Unternehmens auch bei Neueintritt oder Wechsel von Anteilseignern erhalten bleiben. Investoren könnten Verluste aus Risikoengagements damit steuerlich geltend machen.  Bisher gehen Verlustvorträge bei einem Erwerb zwischen 25 % und 50 % anteilig und bei einem Erwerb von über 50 % vollständig unter.

Von der neuen Regelung können nicht nur technologiebasierte Start-Ups profitieren. Auch angeschlagene Unternehmen, bei denen eine Finanzspritze den Erhalt von Arbeitsplätzen ermöglicht, könnten künftig leichter Kapital finden. Die Gesetzesänderung soll rückwirkend zum 1. Januar 2016 gelten. Das Klima für Investoren verspricht durch diese Initiative des Bundesfinanzministeriums freundlicher zu werden.

Quelle:
Informationspapier der Kanzlei PSP

 

Off the Records – Ein verlegener Verleger

Status

Aljoscha Walser

In einem Land außerhalb der Eurozone, war ich mit einem Verleger essen. Er verantwortet einen großen, wunderbaren Verlag von dem es heißt, es gäbe Menschen, die bereit wären, Geld dafür zu bezahlen, um für diesen Verlag arbeiten zu dürfen. Es ist auch kein kleiner Verlag, immerhin erscheinen dort mehr als 200 Titel im Jahr.

Die Antwort des Verlegers auf zwei meiner Fragen macht mich sehr nachdenklich: Weiterlesen

Verbindung von Big Data und Inkjet-Innovation: Bosch-Druck erfindet Print neu

Im November 2015 gewann das Unternehmen Bosch-Druck den Konica Minolta Award als Digitaldrucker des Jahres. CEO Dr. Rüdiger Schmidt zu der Frage, was seine Printprodukte innovativ macht und wie die Nutzung von Big Data dem Druckgewerbe zu neuem Glanz verhelfen kann: Weiterlesen

Medien Union darf weiteren Fachverlag kaufen

Die Medien Union GmbH aus Ludwigshafen übernimmt, mit Segen des Kartellamtes, über ihre Beteiligungsgesellschaft Intermedia einen weiteren Fachverlag: den Fachschriften-Verlag. Da aufgrund der kartellrechtlichen Situation Zukäufe im Tageszeitungsbereich fast unmöglich sind, investiert die Familie Schaub bereits seit Jahren in Fachinformationsanbieter.

Zu den Beteiligungen der Intermedia gehören u.a. Walhalla Fachverlag, Deutscher Anwaltverlag, TOP HAIR International, Soldan und Jobware.de.

Logo der Intermedia Vermögensverwaltungs GmbH

 

intermedia Beteiligungsgesellschaft
Quelle der Meldung

Bauernopfer bei Cornelsen?

Eine Meldung mit Einordnung von Aljoscha Walser:

Gerade wurde der Name des neuen Chefs bei Cornelsen veröffentlicht, da passiert das:

Alexander Möller, CTO Cornelsen Schulverlage ist laut Autoreply „…unter dieser Mailadresse leider nicht mehr erreichbar.“ Zufall oder Flucht?

Angesichts der andauernden Probleme mit der Konzern-IT ist niemand verwundert. Es riecht aber nach einem Bauernopfer. Unabhängig davon, welches die konkreten Gründe für das Ausscheiden sind: Wirklich verantwortlich für die IT-Misere ist ein SAP-nahes Mitglied der Geschäftsleitung, und das ist immer noch an Bord. Hier könnte jemand aus sehr naheliegenden Gründen ein großes Interesse daran haben, mit dem Finger auf den ausgeschiedenen CTO zu zeigen und sich selbst aus der Schusslinie zu bringen.