Industrialisiert endlich die Industrialisierung!

„Standardsoftware, Best Practice, Automatisierung von Prozessen“  so oder so ähnlich lauten die Schlagworte derer, die die Industrialisierung der Publishing-Industrie zu ihrem Geschäft gemacht haben. Für ihr Mantra haben Berater, Softwarehersteller und Dienstleister sehr gute Argumente. In einem Hochlohnland wiederkehrende und planbare Prozesse nicht zu automatisieren ist ein Fehler. Hinzu kommt, dass manuelle Verarbeitung viele Nachteile hat: Die Prozessqualität schwankt, die Verarbeitung ist teuer und bindet wertvolle Ressourcen. Weiterlesen

Angeregte Diskussion zum Thema Software in Verlagen

Unser Artikel über die Rolle der digitalen Dienstleister in der Verlagsbranche im Bookbytes-Blog des Börsenblatts wurde über 2.500 Mal angeklickt und vielfach kommentiert. Was ist Ihre Meinung?

Boersenblatt-Artikel: IT ist (k)ein »Gewinnthema«

 

L-Pub GmbH schließt erfolgreich neue Finanzierungsrunde ab

Das 2015 gegründete Startup L-Pub aus Offenbach am Main hat mit der Hessen Kapital I GmbH und weiteren privaten Investoren starke Partner für sein Wachstum gewonnen. Ziel der aktuellen Kapitalerhöhung ist u.a. die Weiterentwicklung der Software-Produkte von L-Pub im Bereich Learning Technologies und Services.

Hessen Kapital I unterstützt mittelständische Unternehmen bei ihren Innovations- und Wachstumsprojekten. Der Fonds der Hessen Kapital I GmbH wird aus Mitteln des Landes Hessen und aus einem Strukturfonds der Europäischen Union finanziert.

Als Business Angel und Seed-Investor bereits seit Ende 2015 an Bord ist Aljoscha Walser, Geschäftsführer der Narses Beteiligungsgesellschaft. Der Kontakt zu Narses entstand über den Start-Up Club des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V.

Fliegende Bücher

Über L-Pub

L-Pub steht für „Learning Publications“. Die Kernkompetenz des technologie-basierten Unternehmens: Durch maßgeschneidertes Natural Language Processing werden digitale Inhalte (z.B. ePUB-Dateien oder Websites) mit Datenbanken verbunden. Dies ermöglicht es Verlagen und anderen Anbietern, für ihre Inhalte personalisierte, kontextbasierte Zusatzfunktionen anzubieten und messbar erfolgreiche Lernerlebnisse zu erschaffen. Dazu gehören z.B. passgenaue Übersetzungen, Erklär-Texte, Popup-Grafiken sowie automatisierte Übungen. Das Ergebnis ist ein aufgewertetes E-Book – ein sogenanntes L-Book. Dank eines standardisierten Prozesses kann die L-Book Produktion weitgehend automatisiert erfolgen. Somit können Inhaltsanbieter ihre bestehenden Kunden mit zeitgemäßen Zusatzfunktionalitäten stärker an sich binden und sogar ganz neue Zielgruppen erreichen.

Erste Produkte von L-Pub können hier eingesehen werden:

www.vobot.me

www.storyplanet.de

Zur Kehrseite der aktuellen Urheberrechtsnovelle

Die jetzt vereinbarte Urheberrechtsnovelle wirft wichtige Fragen auf. Aus unserer Sicht hat der Erfolg des Börsenvereins bei der Fixierung der Verlegerbeteiligung am Zweitverwertungsrecht eine Kehrseite, die nicht unterschätzt werden sollte. Weiterlesen

Wirkungsweise und Einsatzpotentiale Künstlicher Intelligenz (KI) im Publishing

Dieser Beitrag beleuchtet, warum langfristig an der Automatisierung des Automatisierbaren auch in der Publishing-Industrie nur die Holzwege vorbeiführen und welche Rolle KI in der Publishing Industrie einnehmen kann und muss.

Auf dem technologischen Spielfeld der Digitalisierung, dessen Eckpunkte mit buzz words wie „Big Data“, „Cloud Computing“, „Deep Learning“, „Automatisierung“ und „Virtual Reality“ abgesteckt sind, wird kein Thema mit mehr Ambivalenz betrachtet als künstliche Intelligenz (KI) Weiterlesen

Finanzieren Banken lieber Geschäfte des 20. Jahrhunderts?

Es besteht kein Zweifel. Deutschlands ökonomische Zukunft hängt weniger von Stahl, Kohle, Steinen, Mörtel oder Maschinen ab als von Software. Software alleine ermöglich die Transformation unserer Wirtschaft ins 21. Jahrhundert. Ohne industrielle Softwareentwicklung hat Deutschland als Sozialstaat keine Zukunft. Wenn man jedoch die aktuelle Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) liest, erkennt man schnell, dass Deutschland ein Problem hat: Wie finanzieren Firmen die notwendige Digitalisierungsanpassung und damit indirekt die Softwareindustrie? Weiterlesen

Digitale Transformation aus der Organisation ausgliedern?

Status

Aljoscha Walser

Holtzbrinck geht einen spannenden Weg. Man gründet die Firma Holtzbrinck ePublishing GmbH. Sie soll, so das Börsenblatt Online, die digitale Transformation der deutschen Holtzbrinck-Verlage gestalten.

Was bedeutet das für die Transformation in der Organisaton?

Digitalität ist nun keine Aufgabe mehr für alle, sondern primär die Aufgabe der Spezialisten. Veränderungsverweigerer haben nun eine perfekte Ausrede: „Lass die mal machen, ich mach so weiter wie bisher.“

Wir lesen diese Entscheidung als Ausdruck der Ungeduld der Holding mit dem Fortschritt bei den klassischen Verlagen. Holtzbrink will Fahrt aufnehmen und so wird man sicher schneller werden. Nur, wie sinnvoll ist eine Lokomotive, die deutlich schneller fährt als die Wagons?

Eindrücke und Einsichten von der FBM 2016

In den vergangenen Jahrzehnten waren nahezu alle signifikanten Innovationen unserer Branche technologischer Natur. Das gilt nicht nur für die Angebote, die das Leser-Publikum wahrnimmt, sondern auch und im Besonderen für die innerbetrieblichen Prozesse bei den Verlagen.
Aus diesem Grund diskutierten wir auf dieser Buchmesse mit über 40 Verlegern und Führungskräften von Dienstleistern über Zukunftsfragen und mögliche technologische Weiterlesen

Feedback zu: „Budgetkürzungen in Folge des VG Wort-Urteils“

Die Ergebnisse der Narses-Verlagsbefragung zu Konsequenzen aus dem BGH-Urteil zur VG-Wort (im Auftrag von Langendorfs Dienst) stießen auf ein großes Interesse im Markt. Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse veröffentlichte das Börsenblatt online.

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