Gesetzesentwurf verspricht neue Anreize für Investoren

Am 14. September 2016 soll das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf verabschieden, der deutsche Start-Ups und Investoren aufhorchen lässt. Die „Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung” sieht vor, dass bisher nicht genutzte Verlustvorträge eines Unternehmens auch bei Neueintritt oder Wechsel von Anteilseignern erhalten bleiben. Investoren könnten Verluste aus Risikoengagements damit steuerlich geltend machen.  Bisher gehen Verlustvorträge bei einem Erwerb zwischen 25 % und 50 % anteilig und bei einem Erwerb von über 50 % vollständig unter.

Von der neuen Regelung können nicht nur technologiebasierte Start-Ups profitieren. Auch angeschlagene Unternehmen, bei denen eine Finanzspritze den Erhalt von Arbeitsplätzen ermöglicht, könnten künftig leichter Kapital finden. Die Gesetzesänderung soll rückwirkend zum 1. Januar 2016 gelten. Das Klima für Investoren verspricht durch diese Initiative des Bundesfinanzministeriums freundlicher zu werden.

Quelle:
Informationspapier der Kanzlei PSP

 

Klaus-Peter Stegen geschäftsführender Gesellschafter bei Narses

Es gibt Chancen im Berufsleben, die muss man ergreifen. Klaus-Peter Stegen für Narses gewinnen zu können, ist so ein Fall.

Zum 1. September ist Klaus-Peter Stegen als gleichberechtigter Geschäftsführer und Gesellschafter in die Narses Beratungsgesellschaft mbH eingetreten. Er wird das Beratungs-Portfolio als Generalist erweitern.

Geschäftsführung Narses: Klaus-Peter Stegen und Aljoscha Walser

Geschäftsführung Narses:
Klaus-Peter Stegen und Aljoscha Walser
Foto: Gudrun-Holde Ortner

Stegen hat im Laufe seines 40-jährigen Berufslebens in der Verlagsbranche Erfahrung in so gut wie allen Funktionen und Themen gesammelt. Dabei war er sowohl für Familienbetriebe als auch für Konzerne als Geschäftsführer oder Berater tätig.

Zuletzt verantwortete er als Vorstandsmitglied des führenden Verlagssoftware-Herstellers Klopotek AG den deutschen Markt. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind Struktur und Organisation, Strategie und Restrukturierung, Direktmarketing und Vertrieb.

Mehr zum neuen geschäftsführenden Gesellschafter an der Seite von Aljoscha Walser finden Sie auf unserer Website.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit – unsere Kunden dürfen sich mitfreuen.

Feedback zu: “Budgetkürzungen in Folge des VG Wort-Urteils”

Die Ergebnisse der Narses-Verlagsbefragung zu Konsequenzen aus dem BGH-Urteil zur VG-Wort (im Auftrag von Langendorfs Dienst) stießen auf ein großes Interesse im Markt. Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse veröffentlichte das Börsenblatt online.

Artikel bei boersenblatt.net

VG Wort-Urteil: Nur 35 % aller befragten Verlage schließen Budget-Kürzungen aus

Über die Auswirkungen des BGH-Urteils zur Ausschüttungspraxis der VG Wort wurde bisher nur spekuliert. Nun bringt eine von Narses im Auftrag von Langendorfs Dienst durchgeführte Befragung erste Erkenntnisse über das Ausmaß der Rückforderungen und die Konsequenzen für Verlagsaktivitäten. Weiterlesen

Logistik: Rhenus kauft Kundenprofi

Fusionen bei technologiebasierten Dienstleistern kosten in der Regel Arbeitsplätze im kaufmännischen Bereich. Das gilt sicher auch für den Kauf von Kundenprofi durch Rhenus. Geschont werden meist die Strukturen, die günstiger sind und mehr können. In diesem Fall sind das wohl keine guten Aussichten für die Rhenus- Mitarbeiter am Standort Landsberg.

Börsenblattmeldung zu Kauf von Kundenprofi durch Rhenus

 

Muss die Börsenvereins-Tochter MVB für das VLB den Katzengold-Status einführen?

Juni 2016. Für die Branche völlig überraschend erhöht die Börsenvereinstochter MVB die Preise für das Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB). Auf den Buchtagen in Leipzig zur Rede gestellt, gibt der Geschäftsführer Ronald Schild eine überraschende Antwort: Die Qualität der Daten sei so gut geworden, dass gut 60% der Titel den Goldstatus erreicht hätten und somit die Kalkulation nun nicht mehr passe. Wenige Tage, aber viele Proteste später, folgt auf den Vorstoß der Rückzug. Erhöht werden die Preise erst 2017. In der Sache ändert sich allerdings nichts, denn die MVB hat ein Problem, über das sie nicht redet. Weiterlesen

Der Kläger Martin Vogel kommentiert das BGH-Urteil zur VG Wort

Status

Aljoscha Walser

Das Urteil zur VG Wort, das die Buchbranche erschüttert, wurde vom juristischen Autor Martin Vogel erstritten. Hier ist seine Bewertung des Urteils und der anschließenden Reaktionen.
Man muss nicht seiner Meinung sein, um einzelne Punkte seiner Sicht für bemerkenswert zu halten. Pikanter Weise war/ist Martin Vogel Autor bei C.H. Beck. Dieser Verlag hat jetzt Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil eingelegt. Dass Vogel jemals wieder bei Beck veröffentlichen kann, ist wohl eher unwahrscheinlich.

Das Original-Essay finden Sie hier:
Martin Vogel: “Anmerkung zu einem richtigen Urteil”

Off the Records – Ein verlegener Verleger

Status

Aljoscha Walser

In einem Land außerhalb der Eurozone, war ich mit einem Verleger essen. Er verantwortet einen großen, wunderbaren Verlag von dem es heißt, es gäbe Menschen, die bereit wären, Geld dafür zu bezahlen, um für diesen Verlag arbeiten zu dürfen. Es ist auch kein kleiner Verlag, immerhin erscheinen dort mehr als 200 Titel im Jahr.

Die Antwort des Verlegers auf zwei meiner Fragen macht mich sehr nachdenklich: Weiterlesen

Kreditrahmen in Millionenhöhe für Bastei-Beteiligung Daedalic

Daedalic ist eine Softwarefirma, die Spiele herstellt und an der Bastei Lübbe eine Mehrheitsbeteiligung hält. Zu den großen Herausforderungen der Softwareindustrie zählt, dass Software aus Sicht der Banken nicht “bankable” ist. Das heißt, sie wird eigentlich nicht als Sicherheit für Kredite akzeptiert. Es gibt Ausnahmen, aber die sind selten. Insofern ist diese Meldung bemerkenswert. Denn keine Bank vergibt Kredite ohne Sicherheiten. Wo kommen die also in diesem Fall her? Weiterlesen