Feedback zu: “Budgetkürzungen in Folge des VG Wort-Urteils”

Die Ergebnisse der Narses-Verlagsbefragung zu Konsequenzen aus dem BGH-Urteil zur VG-Wort (im Auftrag von Langendorfs Dienst) stießen auf ein großes Interesse im Markt. Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse veröffentlichte das Börsenblatt online.

Artikel bei boersenblatt.net

VG Wort-Urteil: Nur 35 % aller befragten Verlage schließen Budget-Kürzungen aus

Über die Auswirkungen des BGH-Urteils zur Ausschüttungspraxis der VG Wort wurde bisher nur spekuliert. Nun bringt eine von Narses im Auftrag von Langendorfs Dienst durchgeführte Befragung erste Erkenntnisse über das Ausmaß der Rückforderungen und die Konsequenzen für Verlagsaktivitäten. Weiterlesen

Logistik: Rhenus kauft Kundenprofi

Fusionen bei technologiebasierten Dienstleistern kosten in der Regel Arbeitsplätze im kaufmännischen Bereich. Das gilt sicher auch für den Kauf von Kundenprofi durch Rhenus. Geschont werden meist die Strukturen, die günstiger sind und mehr können. In diesem Fall sind das wohl keine guten Aussichten für die Rhenus- Mitarbeiter am Standort Landsberg.

Börsenblattmeldung zu Kauf von Kundenprofi durch Rhenus

 

Muss die Börsenvereins-Tochter MVB für das VLB den Katzengold-Status einführen?

Juni 2016. Für die Branche völlig überraschend erhöht die Börsenvereinstochter MVB die Preise für das Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB). Auf den Buchtagen in Leipzig zur Rede gestellt, gibt der Geschäftsführer Ronald Schild eine überraschende Antwort: Die Qualität der Daten sei so gut geworden, dass gut 60% der Titel den Goldstatus erreicht hätten und somit die Kalkulation nun nicht mehr passe. Wenige Tage, aber viele Proteste später, folgt auf den Vorstoß der Rückzug. Erhöht werden die Preise erst 2017. In der Sache ändert sich allerdings nichts, denn die MVB hat ein Problem, über das sie nicht redet. Weiterlesen

Der Kläger Martin Vogel kommentiert das BGH-Urteil zur VG Wort

Status

Aljoscha Walser

Das Urteil zur VG Wort, das die Buchbranche erschüttert, wurde vom juristischen Autor Martin Vogel erstritten. Hier ist seine Bewertung des Urteils und der anschließenden Reaktionen.
Man muss nicht seiner Meinung sein, um einzelne Punkte seiner Sicht für bemerkenswert zu halten. Pikanter Weise war/ist Martin Vogel Autor bei C.H. Beck. Dieser Verlag hat jetzt Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil eingelegt. Dass Vogel jemals wieder bei Beck veröffentlichen kann, ist wohl eher unwahrscheinlich.

Das Original-Essay finden Sie hier:
Martin Vogel: “Anmerkung zu einem richtigen Urteil”

Off the Records – Ein verlegener Verleger

Status

Aljoscha Walser

In einem Land außerhalb der Eurozone, war ich mit einem Verleger essen. Er verantwortet einen großen, wunderbaren Verlag von dem es heißt, es gäbe Menschen, die bereit wären, Geld dafür zu bezahlen, um für diesen Verlag arbeiten zu dürfen. Es ist auch kein kleiner Verlag, immerhin erscheinen dort mehr als 200 Titel im Jahr.

Die Antwort des Verlegers auf zwei meiner Fragen macht mich sehr nachdenklich: Weiterlesen

Kreditrahmen in Millionenhöhe für Bastei-Beteiligung Daedalic

Daedalic ist eine Softwarefirma, die Spiele herstellt und an der Bastei Lübbe eine Mehrheitsbeteiligung hält. Zu den großen Herausforderungen der Softwareindustrie zählt, dass Software aus Sicht der Banken nicht “bankable” ist. Das heißt, sie wird eigentlich nicht als Sicherheit für Kredite akzeptiert. Es gibt Ausnahmen, aber die sind selten. Insofern ist diese Meldung bemerkenswert. Denn keine Bank vergibt Kredite ohne Sicherheiten. Wo kommen die also in diesem Fall her? Weiterlesen

Mediendienstleister durch VG Wort-Urteil verunsichert

Im Mai 2016, kurz vor der Jahreskonferenz der Deutschen Fachpresse, haben wir die Mediendienstleister in unserem Panel gefragt:

Wird das BGH-Urteil negativen Einfluss auf Ihr Geschäft haben?Auswirkungen des VG Wort-Urteils für Mediendienstleister

Nur 45% der Dienstleister waren sich sicher, dass das BGH-Urteil zu den VG Wort-Ausschüttungen keine Auswirkungen auf ihr Geschäft hat. Ein Panel-Teilnehmer meinte dazu:
„Die potenziell betroffenen Verlage sind verunsichert und befürchten – individuell unterschiedlich – z.T. existenzbedrohende Rückzahlungsforderungen. Das führt bei Verlagen zur vollständigen Blockade von Investitionen, obwohl perspektivisch gerade jetzt in Rationalisierungsoptionen investiert werden müsste.“

Konsequenzen für digitale Mediendienstleister und ihre Verlagskunden

Wenn 45% Weiterlesen

Eine Frage an den Detail-Teufel landet vor Gericht

Status

Aljoscha Walser

“Should digital sales be counted as license income, or as sales?”

Die Frage mag zunächst einmal spitzfindig klingen, verweist aber auf mehrere Probleme. Eines, das nicht unterschätzt werden sollte, ist die Frage:
Können Verlage abrechnungstechnisch überhaupt Einzellizenzen und Verkäufe separat gegenüber ihren Autoren darstellen?
Es steht zu vermuten, dass die Abrechnungssoftware vieler Verlage die Differenzierung überhaupt nicht kann, bzw. nicht implementiert hat.

Author Sues S&S over E-book Royalties: publishersweekly